CORDELIA oder DAS DRAMA, KÖNIG LEAR AUFZUFÜHREN
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Das Ensemble des Rhön-Gymnasiums präsentiert:
FREITAG, 17. Juli 2015, 19.30 Uhr

SAMSTAG, 18. Juli 2015, 19.30 Uhr

STADTSAAL in der GARTENSTADT
BAD NEUSTADT
Keine Angst!

Es gibt keinen schwer verdaulichen Shakespeare.

Aber er kommt vor.


Das Gedenken an den 400. Todestag des eigentlich „unsterblichen Barden“ (1564 – 1616) zieht das Ensemble des Rhön-Gymnasiums einfach mal ein Jahr vor.

Shakespeares vielleicht düsterstes Stück, "König Lear", spielt in unserem eine Nebenrolle. Aber wer ihn gelesen hat, der weiß, dass der elisabethanische Autor selbst Nebenrollen mit viel Liebe zum Detail und großem psychologischen Einfühlungsvermögen gestaltet hat.

Die Hauptrolle jedoch spielt beim Ensemble das Ensemble. Eigentlich sind es zwei Ensembles. Und das Theater selbst.


Der Plot:

Zwei rivalisierende Theaterhäuser am selben Platz. Eines inszeniert traditionell, also „so, wie der Autor sich das vorgestellt hat“, das andere ist dem sogenannten „Regietheater“ verpflichtet, einer freieren, provozierenderen und avantgardistischeren Herangehensweise an Klassiker der Literatur.

Beide Häuser bereiten Shakespeares Lear vor, beide haben ihre Crews, Regisseure und Bühnenbildner. Und eine gemeinsame Kantine mit Kantinenwirt, Kantinenschnorrer und Hausmeister.
Dies alles vor dem Hintergrund der letzten Proben zu den Machtspielchen und Heucheleien um den alternden König Lear, dessen Lieblingstochter Cordelia nicht so spricht, wie er’s gerne hören will und deshalb verstoßen wird.

Das Ensemble bietet einen Blick hinter die Kulissen der Kulissenwelt, in den Backstage-Bereich des Theaters mit Zoff, Zickereien, Zwist um die „wahre“ Art, Theater zu spielen und zwei Cordelia-Darstellerinnen, die, jede auf ihre Art, ihre eigenen Cordelia-Konflikte durchleben.


Doch noch einmal keine Angst!

Es erwartet den geneigten Zuschauer keine Tragödie.

Das Ensemble hat keine Mühen gescheut, eine unterhaltsame, witzige und abwechslungsreiche Reise in eine bereits im wahren Leben recht skurrile Welt der Bühne, in der selbst Gossensprache mit Goethe gerechtfertigt wird, auf die (erstmals Stadtsaal-) Bühne zu stellen.

Was beim Shakespeare-Lear im Halse stecken bleibt, hier sei es befreit wie erwünscht: Das Lachen!


Auf Ihr Kommen freuen sich


Matthias Eichele und das Ensemble